|
Suchsystem besteht den Test |
|
|
|
|
There are no translations available.
Bergwacht und Polizei testen »Galileo SAR Lawine« - Bald können auch Handys geortet werden.
Das Projekt »Galileo Search and Rescue (SAR) Lawine« ist von Berchtesgadener Bergwacht und der Bundes- und Landespolizei auf dem Trainingszentrum Kührointhaus der Bundespolizei erfolgreich getestet worden. Der Lawinenpiepser konnte zentimetergenau geortet werden. Mit dieser Lösung wird es künftig möglich sein, Lawinenverschüttete wesentlich schneller und fast punktgenau aufzuspüren. Da die Überlebenschancen von Verschütteten bereits nach 15 Minuten rapide sinken, zählt bei Suche und Rettung jede Sekunde.
Um den kompletten Artikel aus der Südostbayerischen Rundschau als PDF herunterzuladen, klicken Sie hier. |
|
|
There are no translations available.
Galileo SAR Lawine besteht am Jenner seinen Praxistest
Das Forschungsprojekt »Galileo Search and Rescue Lawine« (SAR) hat jüngst seinen Praxistest am Jenner bestanden. Der verschüttete Sender konnte zentimetergenau geortet werden. Mit Galileo Sar Lawine wird es künfitg möglich sein, Lawinenverschüttete wesentlich schneller und fast punktgenau aufzuspüren. Da die Überlebenschancen von verschütteten bereits nach 15 Minuten rapide sinken, zählt bei Suche und Bergung jede Sekunde.

Laden Sie hier den originalen Artikel als PDF herunter: Download |
|
Ein neues System zur Ortung von Lawinenopfern konkretisiert sich |
|
|
|
|
There are no translations available.
Erfolgreiche Zwischenpräsentation »Galileo SAR Lawine« vor dem Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Erste Laborergebnisse sind vielversprechend. Fachübergreifender Systemansatz bewährt sich. Der Projektträger DLR zeigt sich zufrieden. Eine der ersten Anwendungen des zukünftigen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo wird im GATE-Testbed (Galileo Test and Development Environment) Berchtesgaden entwickelt.
Am 12./13. August präsentierte das Projektteam – bestehend aus dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML, den Firmen proTime, Volmer Informationstechnik, IPD, sowie der Fachhochschule Rosenheim und der Bergwacht Berchtesgaden – dem Zuwendungsgeber Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erste konkrete Zwischenergebnisse der Projektarbeit. Das Projektteam »Galileo SAR Lawine« demonstrierte unter anderem den Stand der Hardwareentwicklung, das technische Funktionsprinzip sowie die Technik der Teilsysteme.
Dabei demonstrierte das Team von Studenten der Elektro-und Informationstechnik der Fachhochschule Rosenheim unter Leitung von Prof. Dr. Mayr und Prof. Dr. Stichler die Funktions-und Leistungsfähigkeit des Teilsystems zur Feldlinienortung bei der Suche nach Verschütteten. Im Freien wurde mehrfach eine Suchgenauigkeit von 8 bis 11 cm realisiert, welche deutlich besser ist als die herkömmlicher „Lawinenpiepser“.
Die Firma proTime demonstrierte die Hardware sowie das Teilsystem Ortung und Kommunikation unter Einsatz der Satellitennavigation. Auf dem Außengelände des Priener Logistik Kompetenz Zentrums LKZ wurde die Funktion des Teilsystems erfolgreich vorgeführt. Die relative Lage der mobilen „Bojen“ eines Suchgerätes und der Zentrale zueinander wurden in Echtzeit dargestellt. Damit wurde unter Beweis gestellt, dass auf Basis des lokalen Kommunikationsnetzwerks die Lage der Rettungskräften relativ zu der Lage des Verschütteten dargestellt werden kann.
Im nächsten Schritt werden jetzt die verschiedenen Teilsysteme in Soft-und Hardware verknüpft und im kommenden Winter unter realen Einsatzbedingungen gemeinsam mit Bergwacht, Bundespolizei und Luftrettung getestet.
Als fachlich zuständiger Vertreter der DLR Raumfahrt-Agentur zeigte sich Dr. Oliver Funke mit dem Zwischenergebnis zufrieden. Er identifizierte erhebliches Anwendungspotenzial des Systems, welches über die Suche Lawinenverschütteter hinausreicht. Als richtungweisend bezeichnete er den fachübergreifenden technischen Systemansatz des Projektes »Galileo SAR Lawine«, welcher Magnetfeldmessung, Kommunikationstechnologie und Satellitennavigation kombiniert.
Das Anwendungspotenzial des Projektes „Galileo SAR Lawine“ erstreckt sich auf
- die Suche von Personen (Einsatzkräften und/oder potenziellen Opfern) in verschütteten Gebäuden, zum Beispiel nach Terroranschlägen, Murenabgängen oder (Dach-)Einstürzen oder in fremdem Gelände abgesetzten bzw. vermissten Personen, die mit Funksendern ausgestattet sind
- die Sicherung von Einsatzkräften, gegebenenfalls im Zusammenwirken mit Technischem Hilfswerk und Feuerwehr, auch innerhalb von Gebäuden
- die Überwachung der Räumung von Gebieten nach Terroranschlägen, Kriegsszenarien oder Naturkatastrophen
- die Erfassung von Bewegungs-und Verhaltensprofilen bei der Überwachung verdächtiger Personen
- die Positionsbestimmung von Akustiksendern.
|
|
|
Wolfgang Inninger präsentiert GALILEO SAR Lawine auf der CEBIT, 5. März, 14:30, Forum Satellitennavigation (SATNav Forum) |
|
|
|
|
There are no translations available.
Wolfgang Inninger, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Projektzentrum Verkehr, Mobilität und Umwelt in Prien am Chiemsee, präsentiert auf dem Forum Satellitennavigation der CEBIT eine der ersten Anwendungen des zukünftigen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo, welche im GATE-Testbed (Galileo Test and Development Environment) Berchtesgaden in Zusammenarbeit mit Rettungskräften von Bergwacht, Bayerische Polizei und Bundespolizei entwickelt wird. Herr Inninger steht auch am 06. März auf dem Stand des Forums Satellitennavigation von 09:00 bis 13:00 für Fragen zur Verfügung.
Bei der Rettung von Verschütteten nach Lawinenabgängen kommt es bei der Suche auf jede Minute an. Obwohl heute ein Großteil der alpinen Bergwanderer bzw. Skitourengeher mit entsprechenden "Lawinenpiepsern" ausgerüstet ist, ist die manuelle Ortung dieser Sender relativ zeitaufwändig und oft kompliziert. Ziel des mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durch die Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderten Projektes »Galileo SAR Lawine« ist es, im GATE Testbed Berchtesgaden ein neues System zu entwickeln, das die Verschütteten unter Verwendung der Satellitennavigation automatisch ortet und visuell darstellt.
Das Projekt ist im Rahmen der Initiative "Satelliten Navigation Berchtesgadener Land" entstanden und wird von einem Konsortium regionaler Unternehmen, Instituten und Hochschulen gemeinsam umgesetzt. Wesentliches Kennzeichen der Projektentwicklung ist die unmittelbare Zusammenarbeit mit den Rettungskräften, den zukünftigen Nutzern des Systems. Indem die technische Entwicklung auf die Forderungen der Einsatzkräfte ausgerichtet wird, werden die Voraussetzungen für ein marktfähiges neues Rettungssystem geschaffen. |
|
Präsentation GALILEO SAR Lawine im Rahmen des Besuches der Geschäftsleitung „Russian Institute of Space Device Engineering“ (RNIIKP)in Berchtesgaden |
|
|
|
|
There are no translations available.
Vom 06. bis 08. Februar besuchte die Geschäftsleitung des „Russian Institute of Space Device Engineering“ (RNIIKP) Berchtesgaden. Der Besuch wurde von Wolf Hiller, Internationale Projektentwicklung/ MercatorPark im Zusammenwirken mit RNIIKP, dem Fraunhofer Institut, der Wirtschaftförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land, dem DLR Oberpfaffenhofen und der „Initiative Satellitennavigation Berchtesgaden“ initiiert. RNII KP ist mit 5000 Mitarbeitern in Russland die führende Organisation für Konzeption, Entwicklung und Anwendung von GLONASS. RNII KP sieht GLONASS als integraler Bestandteil des zukünftigen GNSS II (Global Satellite Navigation System II) – bestehend aus GPS – GLONASS – Galileo – sowie zukünftigen asiatischen SatNav-Systemen.
Zweck/ Ziel des Besuches war der wechselseitiger Austausch hinsichtlich Sachstand der Anwendungsentwicklung von Galileo, GLONASS, GNSS II, sowie das Ausloten konkreter gemeinsamer Projekte für die komplementäre Zusammenarbeit in Entwicklung, Erschliessung und Geschäftsentwicklung neuer SatNav-Anwendungen. Das Ergebnis des Besuches zeigt aus Sicht aller Beteiligten gemeinsames Geschäftsentwicklungspotential.
Im Zuge der Präsentationen zu Galileo-/satnav-gestützten Anwendungen wurde vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML auch das Projekt Galileo SAR Lawine vorgestellt. RNII KP sieht hier Ansatzpunkte für ein Zusammenwirken mit dem russischen COSPAS-SARSAT-System, einem globalen Notsignal-/Rettungssystem. Es wurde vereinbart, dass RNIIKP zu den zukünftigen Zwischenpräsentationen des Galileo SAR Lawine Projektes eingeladen wird und dabei Möglichkeiten für eine konkrete Zusammenarbeit definiert werden. |
|
|
|
|
|
|
|